7. November 2012 - Beiträge - Aktuelles - Autor*in

LandFrauen-Jubiläum Rückblick

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40 Jahre LandFrauen in Dettingen

Am 3. November 2012 feierte der Dettinger LandFrauenverein sein 40-jähriges Bestehen. Beim Stehempfang konnte die erste Vorsitzende Iris Krebs-Löw über 80 Landfrauen und -männer im Bahnhof begrüßen, die zu diesem Anlass zusammen kamen.

 

Alles begann vor 40 Jahren, als die damalige Bezirksvorsitzende Rosemarie Rieker einige Dettinger Frauen fragte, ob sie nicht selbst einen Verein gründen wollten. Marie Klein übernahm den Vorsitz im „neuen“ Vereinsraum im 1. Obergeschoss der Molke. Bei jedem Treffen mussten die 15 Gründungsfrauen selbst Holz mitbringen, um wenigstens einigermaßen im Warmen zu sitzen. Es zog aus allen Ecken und Enden. Dennoch wurden auch schon damals Vorträge organisiert, Fasching gefeiert, gebacken, gekocht und gemeinsame Ausflüge gemacht.

Als die Molke geschlossen wurde, musste ein neuer Vereinsraum her. Bei den Modellfliegern zur Untermiete wurde im Farrenstall ein neuer Raum gefunden. 1988 wurde Doris Bopp zur ersten Vorsitzenden gewählt. Strukturen, Programme, Ausflüge wurden gefestigt; Frau Bopp hatte auch die Idee, neue junge Frauen für die Landfrauen zu gewinnen. Dazu wurde 1997 die Krabbelgruppe „Mini-Bienen“ gegründet.

Und schon wieder musste umgezogen werden. In liebevoller Eigenleistung und unzähligen Arbeitsstunden wurde der Geräteschuppen des alten Bahnhofs von den Landfrauen und ihren Partnern renoviert. Seitdem ist der Bahnhof das Domizil der Dettinger Landfrauen.

Nach einem kurzen Rückblick auf die letzten Jahre konnte Frau Krebs-Löw zehn der ehemaligen Gründerinnen begrüßen und ihnen für ihr Engagement danken. Sie ehrte folgende Gründerfrauen: Martha Braun, Ilse Epple, Dorle Euchner, Fridel Holder, Maria Klein, Marie Klein – ehem. 1. Vorsitzende, Hanne Löw, Bertl Nägele, Suse Rall und Maria Sigel. Die ehemalige 2. Vorsitzende Hanne Klein war aus persönlichen Gründen leider verhindert. Vier Gründerinnen sind inzwischen verstorben. Die gesamte Vorstandschaft bedankt sich nochmals bei allen, die dieses einzigartige Treffen möglich gemacht haben.

Anschließend fuhren die meisten Gäste mit Bussen zur Theaterscheuer nach Ebersbach und verbrachten bei einem schwäbischen Theaterstück einen vergnüglichen Abend.

Andrea Hack